FaithTech entwickelt und fertigt programmierbare Gleichstrom-Stromversorgungen und elektronische Lasten für Anwendungen in den Bereichen Energie, Industrie, Automobil, Elektronik und Luft- und Raumfahrt.
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Die Validierung moderner Batteriemanagementsysteme (BMS), insbesondere bei Anwendungen mit ultra-niedriger Leckstromüberwachung oder hochpräziser Zellspannungs- und Ladestromanalyse, erfordert eine messbare, nachweisbare Stromgenauigkeit auf ppm-Niveau. In solchen Szenarien reichen Standardmessungen durch interne Sensoren von Lastgeräten oder programmierbaren Netzteilen nicht aus – sie sind oft nicht rückführbar, weisen höhere systembedingte Rauschanteile auf und unterliegen thermischen Drifts, die sich direkt auf die Kalibrierqualität auswirken. Die korrekte Auswahl des Strommesskonzepts beeinflusst daher unmittelbar die Validität von Testergebnissen, die Einhaltung normativer Anforderungen (z. B. ISO 17025) und die Zuverlässigkeit von BMS-Entwicklungsdaten.

Externe FT-SCA-Stromsensoren bieten eine dokumentierte Stromgenauigkeit von 10 ppm – ein Wert, der gezielt für Anwendungen in der Messtechnik-Verifizierung und Kalibrierung entwickelt wurde. Diese Genauigkeit ist direkt rückführbar auf nationale Normale, da die Sensoren im Rahmen ihres Einsatzes in Bereichen wie Medizintechnik (z. B. MRT-Systeme), Hochspannungsumrichter oder DC-Erregersysteme bereits in akkreditierten Kalibrierumgebungen eingesetzt werden. Die FT-SCA-Serie ist speziell für die Messung und Kalibrierung konzipiert und erfüllt damit die strengen Anforderungen an metrologische Integrität.
Im Gegensatz dazu basieren die meisten integrierten Messfunktionen in elektronischen Lasten oder programmierbaren Netzteilen auf internen Shunts oder Hall-Sensoren, deren Spezifikationen typischerweise im Bereich von 0,1–0,5 % Full Scale liegen – also um mehrere Größenordnungen weniger präzise als 10 ppm. Zudem fehlt häufig die vollständige Dokumentation zur Rückführbarkeit: Herstellerangaben zu „typischer Genauigkeit“ oder „Garantiebereich“ ersetzen nicht die nachvollziehbare Kalibrierkette. Für die battery test system current calibration ist dies kritisch: Ohne dokumentierte Rückführbarkeit kann keine Konformitätsaussage gegenüber internationalen Standards erfolgen.
Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Kalibrierung von Batterietestsystemen ist der effektive Rauschuntergrund – besonders relevant bei Messungen im Mikroampere-Bereich (z. B. Standby-Leckstromvalidierung) oder bei schnellen Lastwechseln (z. B. BMS-Response-Tests). FT-SCA-Sensoren nutzen eine hochstabile, kompensierte Magnetfeldmessarchitektur mit extrem niedrigem Eigenrauschen. Sie ermöglichen stabile Messungen über breite Frequenzbandbreiten ohne signifikante Phasenverschiebung oder Amplitudenfehler – ein Vorteil, der bei der Analyse transientscher Vorgänge in Batteriesystemen unverzichtbar ist.
Integrierte Messsysteme hingegen unterliegen stärkeren Wechselwirkungen mit dem Lastbetrieb: Temperaturänderungen im Leistungsmodul beeinflussen den Shunt-Widerstand, Schaltvorgänge induzieren Störspannungen, und interne Digital-Analog-Wandlungsprozesse können Quantisierungsrauschen einführen. Selbst hochwertige Laborlasten erreichen selten einen effektiven Rauschabstand unter 100 µVrms im DC-Bereich – was bei niedrigen Strömen (<10 mA) zu relativen Unsicherheiten von >1 % führt. Der FT-SCA-Sensor hingegen gewährleistet eine kontinuierliche, lastunabhängige Signalqualität – unabhängig vom Betriebszustand des angeschlossenen Prüfgeräts.

Die Montage eines FT-SCA-Sensors erfordert zwar zusätzlichen Platz und sorgfältige Verdrahtung (z. B. toroidale Montage um den Hauptstrompfad oder direkter Busbar-Anschluss), bietet aber gleichzeitig maximale Flexibilität: Der Sensor ist unabhängig vom Last- oder Netzteilhersteller, kompatibel mit beliebigen Quellen und Senken und lässt sich nahtlos in bestehende Kalibrierumgebungen integrieren. Durch die galvanische Trennung und die hohe CMRR (Common-Mode-Rejection-Ratio) bleibt die Messgenauigkeit auch bei stark gestörten Umgebungen erhalten.
Integrierte Messsysteme erscheinen zunächst platzsparend und einfach – doch ihre Kalibrierfähigkeit ist an das jeweilige Gerät gebunden. Eine Nachkalibrierung erfordert meist den Rücktransport zum Hersteller oder spezialisierte Service-Dienstleister. Zudem begrenzt die feste Einbindung die Möglichkeit, denselben Sensor für verschiedene Prüfstände oder unterschiedliche Spannungs-/Stromklassen einzusetzen. Der FT-SCA-Sensor hingegen ist modular einsetzbar – ob für Hochstromtests bis zu mehreren kA oder Mikrostromanalysen im nA-Bereich: Die Skalierbarkeit erfolgt über geeignete Modellvarianten innerhalb der FT-SCA-Serie.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wo battery test system current calibration auf höchstem metrologischem Niveau gefordert ist – etwa bei der Validierung von Sicherheitsmechanismen in E-Auto-BMS oder bei der Entwicklung neuer Feststoffbatterien – ist der Einsatz externer, rückführbarer Sensoren wie der FT-SCA-Serie keine Option, sondern eine technische Notwendigkeit. Die Investition in externe Präzisionsmesstechnik zahlt sich in validen Daten, reduzierter Wiederholungsrate und langfristiger Prüfstandskonformität aus – weit über die reine Hardware-Kostenrechnung hinaus.