FaithTech entwickelt und fertigt programmierbare Gleichstrom-Stromversorgungen und elektronische Lasten für Anwendungen in den Bereichen Energie, Industrie, Automobil, Elektronik und Luft- und Raumfahrt.
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Die Charakterisierung des Stromverbrauchs von IoT-Sensorknoten gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der modernen Leistungselektronikprüfung. IoT-Geräte wechseln typischerweise zwischen tiefen Schlafmodi mit minimalsten Strömen und kurzen, hochdynamischen Übertragungsphasen. Um diese extremen Schwankungen zu erfassen, reicht ein einfacher Strommesser nicht aus. Vielmehr ist ein automated IoT power profiling system erforderlich, das sowohl hochauflösende Messungen als auch präzise steuerbare Lastprofile in einem nahtlosen Workflow vereint. Durch die Kombination des modularen FTM8000-Datenerfassungssystems mit der FT6200A-Elektroniklast entsteht eine leistungsstarke Testumgebung, die diesen Anforderungen gerecht wird.

Das FTM8000 series modular automated data acquisition and control system bildet das Herzstück der Steuerung und Erfassung. Als modulares System ermöglicht es die automatisierte Datenerfassung und Prozesskontrolle. Es koordiniert die zeitliche Synchronisation zwischen dem Prüfling (DUT), der Last und der Erfassung der Messwerte, was für die Erstellung aussagekräftiger Leistungsprofile unerlässlich ist.
Auf der Lastseite kommt die FT6200A series small power electronic load zum Einsatz. Ihre Spezifikationen machen sie ideal für batterybetriebene IoT-Geräte:

Die Integration beider Geräte zu einem automated IoT power profiling system erfordert eine durchdachte Verkabelung und Kommunikationsarchitektur. Die FT6200A ist standardmäßig mit einer RS232-Schnittstelle ausgestattet, über die sie in das FTM8000-System eingebunden wird. Das FTM8000 übernimmt die Rolle des Masters und steuert die Parameter der Elektroniklast in Echtzeit.
Ein entscheidender Faktor für präzise Profile ist die Nutzung des SENSE-Terminals. Da das SENSE-Terminal auf der Frontseite der FT6200A installiert ist und Remote-Sampling unterstützt, können Spannungsabfälle über die Testleitungen kompensiert werden. Dies ist besonders wichtig, da IoT-Geräte oft mit sehr niedrigen Spannungen arbeiten, bei denen jeder Millivolt zählt.
Um ein realistisches Leistungsprofil zu erstellen, wird die Sequenzbearbeitung der FT6200A genutzt. Das FTM8000 gibt den Startimpuls, woraufhin die Last einen vordefinierten Verlauf abfährt. Die Parameter für die Lastneigung (Load Slope), die Einschaltspannung (Von) und die Ausschaltspannung (Voff) werden so konfiguriert, dass sie das Verhalten einer entladenen Batterie oder eines instabilen Netzteils simulieren. Der dynamische Test bis zu 50kHz erlaubt es, selbst kürzeste Aktivitätsphasen des IoT-Sensorknotens mit hoher Detailtiefe aufzuzeichnen.

Ein typischer Testzyklus für einen IoT-Sensorknoten im automated IoT power profiling system umfasst drei Phasen, die vollautomatisch durch das FTM8000 gesteuert werden:
Am Ende der Sequenz exportiert das FTM8000 die gesammelten Daten. Durch die Kombination der hochauflösenden Messdaten der FT6200A (mit einer Stromgenauigkeit von 0,05% + 0,05% F.S.) und der steuerungstechnischen Fähigkeiten des FTM8000 entsteht ein vollständiges, dynamisches Leistungsprofil. Ingenieure können so Engpässe erkennen, die Batterielaufzeit präzise vorhersagen und die Firmware des IoT-Geräts für minimalen Energieverbrauch optimieren.